Bericht eines deutschen Einwanderers, Alexander Neibaur, vom 24. Mai 1844

 

Nachdem Mittagessen... besuchte ich BRD. J. S., traf Mr. Bonnie. Brd. Joseph erzählte uns beim ersten Besuch, dass seine Mutter, Geschwister, Religion bekommen hatten. Er wollte auch Religion haben, wollte sich so fühlen und herausschreien wie die Übrigen, aber er konnte nichts fühlen, öffnete seine Bibel, die erste Passage, auf die er stieß, war, wenn jemand Weisheit mangelte, sollte er Gott bitten, der allen Menschen freizügig gibt & keine Vorhaltungen macht. Ging in den Wald, um zu beten, kniete sich nieder, seine Zunge klebte fest an seinem Gaumen – konnte kein Wort herausbringen, fühlte sich nach einer Weile leichter – sah ein Feuer im Himmel näher und näher kommen; sah eine Person in dem Feuer, hellhäutig, blauäugig, eine Stück weißes Tuch war über seine Schultern gezogen, sein rechter Arm nackt, nach einer Weile kam eine weitere Person an die Seite der ersteren. Mr. Smith fragte dann: Muss ich mich der Methodistenkirche anschließen? Nein, sie sind nicht mein Volk, sind in die Irre gegangen. Es gibt keinen, der Gutes tut, nicht einen, aber dies ist mein geliebter Sohn, höre ihn, das Feuer kam näher, ruhte auf dem Baum, hüllte ihn ein, getröstet, ich bemühte mich, aufzustehen, aber fühlte mich ungewöhnlich schwach, ging in das Haus, erzählte es dem Methodistenpriester, sagte, dies wäre für Gott kein Zeitalter, um sich in Visionen zu offenbaren, Offenbarungen haben mit dem Neuen Testament aufgehört.

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Ein Kapitel aus dem berühmten Werk von Jerald und Sandra Tanner "Mormonism - Shadow or Reality?"
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